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Schwerpunkte 2017 der SVP Uri Landratsfraktion


Die SVP Uri empfiehlt ein JA zur kantonalen Volksabstimmung vom 02. Juli 2017

Kredit für den Ausbau des Bahnhofs Altdorf zum Kantonsbahnhof hier...

Pressemitteilung zur a.o. Parteiversammlung vom 12. Juni 2017 hier...


Kantonale Volksinitative "zur Regulierung von Grossraubtieren im Kanton Uri"

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Warum eine Volksinitiative?

Die Auswirkungen, welche Grossraubtiere auf die Nutztierhaltung und den Wildbestand haben, sind im Verlaufe des letzten Jahres immer einschneidender geworden.
Insbesondere die Wolfsrisse in den letzten zwei Jahren haben auf den Urner Alpen zu massiven Problemen und kostspieligen Mehraufwendungen geführt. Regelmässige Wild- und Schafrisse verunsichern und machen Angst. Trotz kostspieliger Herden-schutzmassnahmen und neuen Auflagen wird das Problem immer grösser. Unsere Alpen sind nicht überall geschaffen, um Nutztiere einzuzäunen, zu bewachen und zu betreuen. Teilweise aus geografischen, teilweise aus finanziellen Gründen.
Der Luchs hat grossen Einfluss auf seine Hauptbeutetiere Gämse und Reh und hat diese in vielen Regionen des Kantons sehr stark dezimiert. Die Bewirtschaftung und Regulation des Luchsbestandes wird somit zwingend notwendig für die Gewährleistung eines tragbaren Einflusses auf seine Beutetiere.
Die Folgen der Ausbreitung von Grossraubtieren und die Schäden für die Berglandwirtschaft, die Jagd und für den Tourismus sind viel grösser, als man annimmt. Dies zeigen Beispiele aus Deutschland und Frankreich, wo die grasbasierte freie Weidehaltung wegen den Problemen mit Grossraubtieren praktisch zum Erliegen kommt.

Was will die Initiative?

Die Initiative will die Urner Verfassung so ergänzen, dass der Staat Vorschriften zum Schutz vor Grossraubtieren und zur Beschränkung und Regulierung des Bestandes vorsieht. Es versteht sich von selbst, dass die zu erlassenden Bestimmungen an die durch höherrangiges Recht und insbesondere durch Bundesrecht gesetzten Grenzen gebunden sind. In jedem Fall wird aber verlangt, dass die Einfuhr, das Freilassen und die Förderung von Grossraubtieren explizit verboten wird.
Mit der Initiative wird unterstrichen, dass im Kanton Uri schadenstiftende Grossraubtiere unerwünscht sind. Der Kanton soll sämtliche ihm rechtlich zur Verfügung stehenden Mittel ergreifen um solche Tiere unschädlich zu machen.
Mit der Initiative nimmt das Urner Volk das Problem der Weiterausbreitung von Grossraubtieren selbst in die Hand, denn die Probleme um das Grossraubwild sollen dort gelöst werden wo sie bestehen.

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Das Initiativkomitee